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Fein essen gehen... [119]

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Fein essen gehen... [119]

Serie über kulinarische Örtlichkeiten...

Commenti 17

  • Der Killerhippie 23/01/2008 19:34

    nette Gegend :-)
  • Uwe Bachmann 21/01/2008 17:17

    für griechen und weltverbesserer...delikat mal wieder...
  • draußen gibt`s nur kännchen 21/01/2008 16:58

    meisterlich...
  • draußen gibt`s nur kännchen 21/01/2008 16:53

    mit mir redet ja sonst keiner
  • S. Dekind 21/01/2008 16:51

    es ist schon beeindruckend, was du so smalltalk-mäßig parat hast.
  • draußen gibt`s nur kännchen 21/01/2008 16:49

    Barbara war vielleicht Märtyrerin unter Galerius Valerius Maximinus, genannt Daja. Sie ist aber eine historisch eher unwahrscheinliche Figur, dennoch eine der bekanntesten christlichen Heiligen.

    Ausführlich berichten die Legenden von Barbaras Schönheit und ihrem scharfen Verstand. Eines Tages habe sie ihre Eltern gefragt, ob die Götter Menschen gewesen seien und warum man diese und nicht eine unsterbliche Gottheit anbete. Sie richtete in einem Brief ihre Fragen an Origines, der ihr als der gelehrteste Weise von Alexandria genannt war. Durch den Priester Valentinus schickte er ihr die Antwort. Barbara bezeichnete den Besucher als Arzt, damit ihr Vater den Besuch zuließ; Valentinus belehrte und taufte sie.

    Nach anderen Fassungen der Legende wurde Barbara von ihrem heidnischen Vater, dem reichen Dioskuros von Nikomedia, in einen Turm geschlossen, weil er auf seine bildschöne und verführerisch junge Tochter eifersüchtig war und sie am Heiraten hindern wollte. Während der Vater auf Reisen war, ließ Barbara sich taufen: vom Heiligen Geist erleuchtet, sei sie in ein heidnisches Opferbecken gestiegen und habe die Taufe durch Johannes den Täufer, der ihr erschien, erhalten.

    Noch anders wird erzählt und teilweise dargestellt, dass Barbara den Vater um den Bau eines Bades gebeten habe. Nachdem sie nicht die vom Vater angeordneten zwei Fenster, sondern drei als Zeichen der Dreieinigkeit habe anbringen lassen, ein Kreuz mit der Hand in den noch feuchten Putz gedrückt und ein kostbares Kreuz auf den Sockel eines gestürzten Götterbildes gestellt habe, empfing sie im Bad ihres luxuriös eingerichteten Turmes die Taufe. Als ihr Vater von einer Reise zurückkehrte, stellte er sie - empört über den veränderten Bau - zur Rede; sie offenbarte sich ihm nun als Christin. Der Vater wollte sie deswegen erschlagen lassen, aber auf wunderbare Weise fand sie einen Weg aus dem Turm, floh und fand Unterschlupf bei einem Hirten. Der verriet den nach Barbara suchenden Häschern ihren Aufenthaltsort in einer Höhle und wurde dafür zur Strafe von Gott in einen Mistkäfer verwandelt - nach anderer Überlieferung wurde er zu Stein und seine Schafe zu Heuschrecken.
    Barbara wurde von ihrem Vater dem römischen Statthalter Marcianus ausgeliefert, doch auch ihm gelang es nicht, sie zur Entsagung ihres Glaubens zu bewegen, obwohl er sie geißeln ließ; Barbara sprach von den Geißeln "als ob es Pfauenfedern gewesen seien"; nachts erschien ihr dann Christus im Gefängnis, um ihre Wunden zu heilen. Der erbitterte Statthalter ließ Barbara mit Keulen schlagen, ihr die Brüste abschneiden, sie mit Fackeln brennen. Dann wurde sie vor Gericht gestellt und verurteilt, sich nackt auf dem Markt den Blicken der Leute preiszugeben; auf ihr Gebet hin wurde sie aber mit Wolken und Nebel bedeckt. Daraufhin sollte sie enthauptet werden; der rachsüchtige Vater selbst hat das Urteil vollstreckt, gleich darauf traf ihn ein Blitzschlag und er verbrannte.

    Schon frühzeitig wurde Barbara Mittelpunkt der Verehrung, ihr Kult hat seinen Ursprung im Osten. Das früheste Zeugnis für ihre Verehrung im Abendland bildet ein Pfeilerfresko von 705/706 in der Kirche S. Maria Antiqua in Rom. Reliquien kamen um 1000 nach Venedig und von dort nach Torcello. Als Grubenname im Bergbau taucht Barbara in Tirol seit dem frühen 14. Jahrhundert auf.

    Aufgrund des Blitzschlag gegen ihren Vater wurde Barbara mit dem Blitz in Verbindung gebracht, bei Stürmen werden Gebete an sie gerichtet. Aus demselben Grund ist sie die Schutzheilige der Artillerie. Ihr Bildnis wurde früher häufig auf Waffenlagern und Pulvermagazinen aufgestellt; der Pulverlagerraum eines französischen Kriegsschiffes wird noch heute als Sainte-Barbe bezeichnet. Als Vaterstadt wird auch Catania auf Sizilien genannt; auch Barbara soll - wie Agatha - einen Ätna-Ausbruch von der Stadt abgewendet haben; sie wird deshalb auch dort besonders verehrt.

    Als eine der 14 Nothelfer wird Barbara besonders zum Schutz vor jähem Tod und als Beistand der Sterbenden angerufen, ihr Gebet um Sündenvergebung für alle Christen sei ihr durch eine Stimme vom Himmel bestätigt worden. In Deutschland ist sie eines der drei Heiligen Madl'n oder - auch zusammen mit Dorothea - der "Virgines capitales", der "vorzüglichen Jungfrauen".

    Zahlreiche Volksbräuche zeigen ihre Beliebtheit: Zweige werden an ihrem Gedenktag als "Barbarazweige" von Apfel- oder Kirschbäumen abgeschnitten und ins Wasser gestellt; blühen sie am Weihnachtsfest, dann wird das als gutes Zeichen für die Zukunft gewertet. Dieses Brauchtum soll auf Barbaras Gefangenschaft zurückgehen: sie habe einen verdorrten Kirschbaumzweig mit Tropfen aus ihrem Trinknapf benetzt; in den letzten Tagen ihres Lebens, schon im im Bewusstsein ihres Todesurteils, fand sie Trost darin, dass der Zweig in ihrer Zelle blühte. Tatsächlich sind die Zweige ein alter Orakelbrauch: wenn man vor Wintereinbruch das Vieh von den Weiden in die Stallungen trieb, nahm man solche Zweige von den Bäumen mit, zu Weihnachten schloss man aus der Anzahl der Blüten auf die Fruchtbarkeit des darauffolgenden Jahres. Symbolisch stehen die aufgeblühten Zweige für Jesus, den "Spross aus der Wurzel Jesse": Wenn die Knospe die enge Hülle sprengt, erwacht der Gläubige durch die Geburt des Erlösers zu neuem Leben.

    In Altbayern, Schwaben und im protestantischen Franken waren Babarazweige Vorläufer des Weihnachtsbaums; eine fränkische Chronik von 1795 berichtet: "2Die Gewohnheit, am Barbaratage Bäume in die Stube zustellen,um solche am Weihnachtsabend, zur Freude der Kinder, als ein Christgeschenk, mit allerlei Zuckerwaren und anderem zu behängen, oder nach allgemeiner Sprache zu putzen,ist meines Wissens noch in ganz Franken gebräuchlich. Die gewöhnliche Art der Bäume zu diesem Gebrauche sind Weichsel und wilde Kirschbäume, auch jungen Tannen- und Fichtenbäume bei geringen Leuten, die sich solche selbst holen" - der Tannenbaum ist demnach also ein Arme-Leute-Baum!

    Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Barbara-Tag vor allem im Rheinland zum Tag der Geschenke; am Vorabend stellten sie einen Schuh auf, der dann mit Schokolade, Gebäck, Äpfeln und anderen Naschereien gefüllt war. Mit diesem Geschenktag, der bis in die 1960er Jahre vor allem im Köln-Bonner Raum und am Niederrhein bekannt war, begann die weihnachtliche Geschenke-Zeit, die mit dem Nikolaus eine Steigerung und dem Heiligen Abend ihren Höhepunkt erreichte. In manchen Gegenden des Rheinlandes wurde Barbara auch zur Begleiterin des Nikolaus und gilt von daher als "Gabenbringerin".
    Die Knappen im Bergwerk erhielten am Barbaratag das vor Unheil schützende "Barbaralicht". An Bergbauorten findet noch heute am Barbaratag oder dem Sonntag danach oft eine Parade der Bergleute in alten Trachten statt. Bei den meisten Geologischen Landesämtern und in Geologischen Instituten wird Anfang Dezember eine Barbarafeier abgehalten. Im Rheinland ist Barbara die Begleiterin des Nikolaus und beschert die Kinder. Der Tag von Barbara war ab 1969 wie andere Gedenktage von rein legendarischen Gestalten nicht mehr im Festkalender der katholischen Kirche aufgeführt, wurde aber 2001 wieder ins Martyrologium Romanum aufgenommen.
  • S. Dekind 21/01/2008 16:46

    diese gottheit ist mir jedoch unbekannt.
  • draußen gibt`s nur kännchen 21/01/2008 16:46

    "Barbaras Imbiss"

    ;-)))
  • draußen gibt`s nur kännchen 21/01/2008 14:04

    @Eggi
    Wenn du dir die Zeit nimmst und die Serie zurück verfolgst, wist du sehen, das ich MA/LU und Umgebung so gut wie abgegrast habe. Ich finde fast keine mehr, die meinen Vorstellungen entsprechen.
    D.h. der Imbiss/Kiosk muss durch Siffigkeit, Originalität, Namen, unmittelbare Umgebung oder bauliche Beschaffenheit negativ auffallen. 08/15-Sachen fallen durchs Raster. Aber ich bin für lokale Tips immer aufgeschlossen.
  • EggiMA 21/01/2008 13:34

    Wie üblich sehr schön gestaltet. Imbissbuden dieser Art gibt's einige in den hiesigen Industriegebieten. Wenn ich das so sehe, kriege ich richtig Lust, auch mal was in der Art zu machen.
    Gruß Eggi
  • Herr Bucki 21/01/2008 10:44

    mag diese angedeuteten linien durch die straßenmalerie und die lampenhalter der lichtzeichenanlage. sehr.
  • draußen gibt`s nur kännchen 21/01/2008 9:48

    ich bin ja zum knipsen und nicht zum futtern gekommen

    so, gehe jetzt ins bett, in basel war es dunkel die nacht.
  • S. Dekind 21/01/2008 9:40

    von lohse ist der nicht zu erwarten.
    ich war einst selbst zeuge, dass er keine testkäufe an den gastroschuppen dieser serie tätigt.
  • draußen gibt`s nur kännchen 21/01/2008 9:26

    ich bitte drum