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Waldkäuze: In luftiger Höhe, richtig „rum“ und mal mit offenen Augen 10

Waldkäuze: In luftiger Höhe, richtig „rum“ und mal mit offenen Augen 10

Sabine Streckies 01


Premium (World), Offenbach am Main und Weilrod im Weiltal

Waldkäuze: In luftiger Höhe, richtig „rum“ und mal mit offenen Augen 10

Die beste Methode, sich für mehrere Tage einen steifen Hals zu holen besteht darin, zu versuchen, eine Waldkauzfamilie auf einem sehr hohen Baum zu fotografieren.
Ist schon die Baumhöhe für sich ein Problem kommt erschwerend hinzu, dass die Käuzchen meistens mit eingezogenen Köpfen schlafen, dem Fotografen den Rücken zuwenden und auf kaum etwas – außer dem Ruf der Eltern – reagieren.

Nun ja – inzwischen geht es wieder mit meinem Hals und Spaß gemacht hat die Sache selbstverständlich trotzdem.


„Aufzucht der Jungvögel

Die durchschnittliche Brutdauer beträgt 28 bis 30 Tage. Es brütet allein das Weibchen. Die Jungen schlüpfen in den Intervallen, in denen das Ei gelegt wurde. Der Schlüpfvorgang dauert meist einen, seltener zwei Tage. Frisch geschlüpfte Waldkauzjunge wiegen durchschnittlich circa 28 Gramm und sind während der ersten neun Lebenstage noch völlig blind. Der weibliche Elternvogel hudert die Jungen während der ersten zehn Tage und füttert die Jungen mit kleinen Teilen der Beutetiere. Die Fütterungsweise unterscheidet sich deutlich von der der Greifvögel. Die Jungvögel werden in ihren ersten Lebenstagen gefüttert, während sie unter dem Bauch des weiblichen Elternvogels sitzen. Das Weibchen senkt dabei den Kopf tief herab, bleibt aber auf den Jungen sitzen.
Die Männchen und ab dem zehnten Lebenstag auch die Weibchen tragen während der Nestlingstage sehr große Futtermengen heran. Diese werden rund um die Nestmulde abgelegt. Insbesondere in den ersten Nestlingstagen, wenn die Jungvögel noch nicht sehr viel fressen, kann die Futtermenge den Bedarf weit übersteigen. Es ist ein Fall bekannt, bei dem vier Jungkäuze in einem mäusereichen Jahr in ihrer Nesthöhle auf einer Schicht von 38 Feldmäusen und einer Kohlmeise saßen.
Die Jungvögel verlassen in einem Alter von 29 bis 35 Tagen die Bruthöhle. Beim Sprung aus der Höhle fallen viele Waldkauzjungen auf den Erdboden. Sie versuchen dann, laufend zu einem Gestrüpp oder einem dickborkigen Baum zu kommen, an dem sie hochklettern können. Als sogenannte Ästlinge werden sie dort von den Elternvögeln versorgt. In einem Alter von etwa 50 Tagen sind sie in der Lage, dem weiblichen Elternvogel bereits 40 bis 50 Meter fliegend zu folgen. Ab etwa 70 Tagen fliegen sie in einem Umkreis von 200 Meter um die Nisthöhle umher. Bis etwa zu ihrem 100. Lebenstag werden sie von den Altkäuzen versorgt. Im vierten Lebensmonat nimmt die Entfernung zu, in der sie sich vom Brutort aufhalten. Ihre Wanderbewegungen sind ungerichtet. Die meisten in den ersten Lebensmonaten beringten Waldkäuze werden in einer Entfernung von 20 Kilometern wieder aufgefunden.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Waldkauz#Nistplatz_und_Gelege

Waldkäuze: In luftiger Höhe, richtig „rum“ und mal mit offenen Augen 01
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Sabine Streckies 01

Waldkäuze: In luftiger Höhe, richtig „rum“ und mal mit offenen Augen 02
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Sabine Streckies 01

Waldkäuze: In luftiger Höhe, richtig „rum“ und mal mit offenen Augen 03
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Sabine Streckies 01

Waldkäuze: In luftiger Höhe, richtig „rum“ und mal mit offenen Augen 04
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Sabine Streckies 01

Waldkäuze: In luftiger Höhe, richtig „rum“ und mal mit offenen Augen 05
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Waldkäuze: In luftiger Höhe, richtig „rum“ und mal mit offenen Augen 06
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Sabine Streckies 01

Waldkäuze: In luftiger Höhe, richtig „rum“ und mal mit offenen Augen 07
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Sabine Streckies 01

Waldkäuze: In luftiger Höhe, richtig „rum“ und mal mit offenen Augen 08
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Waldkäuze: In luftiger Höhe, richtig „rum“ und mal mit offenen Augen 09
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Sabine Streckies 01


Hessen, Südhessen, Offenbach am Main, 30.04.21.
Nikon D500, Nikkor AF S 5.6/200-500 VR, aus der Hand.

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