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St. Clemens

Wipperfeld, Wipperfürth - April 2023

er Ort wurde um 1300 das erste Mal urkundlich wie folgt erwähnt: „Im Liber valoris, einem Verzeichnis der Pfarreien und ihrer Abgabepflichten im Erzbistum Köln, ist Wippervelde als Capella verzeichnet“. Die Schreibweise der Erstnennung war Wippervelde.
Von der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Kirche, deren Standort 100 m weiter südwestlich war – am Platz der alten Volksschule – stand bis ins 19. Jahrhundert hinein noch der Turm, er wurde 1892–94 abgebrochen. Reste des älteren Vorgängerbaus sind heute an der Südseite der neuen, 1892–1894 errichteten Kirche aufgestellt. Die Pläne zum Neubau der Kirche stammen vom Architekten Heinrich Wiethase. Neuromanische Ausstattung, weiterhin gehören zum Inventar u. a. ein romanischer Weihwassereimer (12. Jh.), barocke Bruderschaftsstäbe (Ende 18. Jh.) und mehrere Skulpturen aus dem 19. Jahrhundert. Die historische – ursprünglich aus Opladen stammende – Orgel der Firma Weyland wurde 1999 angeschafft. Südlich der Kirche befindet sich ein alter Friedhof mit fast 40 Grabsteinen, das älteste Grabkreuz trägt die Jahreszahl 1541.

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