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Premium (Pro), Entenhausen

Sonderschdämb für Lütte Lewi zu Mühlacker

Quak!



Wie bei jeder Herbergsstation, die es verdient hat, und bisher haben alle es verdient, kommt zur Abreise von Lütte Le Wandrowski eine Sonderbriefmarke der Entenhausener Feder L Mail heraus.

Lütte Lewi, das muß hier mal deutlich gesagt werden, hat wohl ein Faible für das Schwobaländle entwickelt, und das nicht nur wegen des TT. Er war zu Gast bei Waldi W, dem Dipfele i., der Blackcoon mit ihren Katern, dem Fotogenchen auf der Ostalb, der Drea H. in Oberschwaben und nun bei Frau K. in Mühlacker.

Diese griff ihn am 17. März mit seinem Kumpel, dem Unhold von Hannover 96, am Flughafen Stuttgart auf, als die beiden ausbüxen wollten.

Gleich am nächsten Tag nahm sie ihn mit auf die Arbeit indie Anwaltskanzlei, wo er sich anwaltlich beraten ließ, wozu auch immer, und eifrige Gesetze studierte und auch selbst Telefondienst machte und anrufende Bürger juristisch beriet.

Daß er zwischendurch in der Kanzlei Unfug machte, steht auf einem anderen Blatt. Aber das ist ja alles nur eine Frage der Dienstaufsicht.
Vom Interregio aus, mit dem Frau K. anscheinend täglich pendelt, schaute LL sich in der Geschwindvorbeifahrt das Schwobaländle an und machte sich so seine Gedanken. Welche, das verriet er uns nicht. Na ja ...

Im Konferenzraum der Kanzlei probte LL Gemeinderatssitzungen, die er dereinst als Bürgermeister von Entenhausen gedenkt abzuhalten (falls es je soweit kommt), und als Frau K. mal keine Zeit für die Enten hatte, schaute er mit seinem Kumpel Pay-TV. Welche Filme sich die beiden ansahen, wollen wir hier lieber verschweigen.

Daß LL zwischendurch Großkopferten auf der Nase herumtanzte (Wem tanzt er eigentlich nicht auf der Nase herum?), zeugt nur von seinen Führungsqualitäten.

Zwischendurch entwischte er und latzte sich am TT, aber das wollen wir hier nicht zeigen, denn es schauen auch Kinder zu.
Dann kam er auf die grandiose Idee, er müsse mal in die Zeitung.

Was tat er? Er meldete sich heimlich zum Entenrennen an, verbrachte aber, quasi zur Tarnung, vorher noch friedlich den Ostersonntag mit seinem Kumpel bei einem Wort zum Sonntag.

Danach stärkte er sich noch am Kuchen.

Doch dann kam sein großer Tag, er am Start und das mit großer Zuversicht und unbändigen Hoffnung auf einen Sieg. Koppheister ging es in die Fluten.

und dann war Schweigen,
lange, lange Schweigen.
Nix mit Sieg!
Vermißt war er.
Abgesoffen? Abgetrieben? Ausgebüxt?
Einen ganzen Tag später fischte man ihn aus der Enz. Zwar ohne Siegerkranz, aber er war in der Zeitung!
Also doch ein Siegertyp?

Mit einem Gefühl der Erleichterung aber auch einer nicht zu verhehlenden Wehmut entließ Frau K. die beiden Wanderenten, und die zwei watscheln nun ihrem neuen Ziel entgegen.

Wohin, das wissen wir auch nicht, werden Euch aber zeitnah unterrichten, wenn er auftaucht.

Zusatz vom 12. April 2015:
Nun sind sie in München bei Frau Neni angekommen.




An dieser Stelle Frau K. nochmals herzlichen Dank für Ihre Gastfreundschaft und die Mühe und so. Auch wenn sie es mit den beiden Lausbuben es oft schwer hatte, so haben diese ihr Leben doch gewiß bereichert.
Auch Dank an den Rest der Kanzlei!




















Und hier seht Ihr die gesamte Briefmarkensammlung

Die Wanderschaft von Lütte Le Wandrowski - Gesamtausgabe der Sondermarken
Die Wanderschaft von Lütte Le Wandrowski - Gesamtausgabe der Sondermarken
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Quak!

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