Alfons Gellweiler


Premium (Pro), Aalen (BW)

CUBA - 021

A Baracoa me voy



Für eine der gängigen Lebens-Gebrauchsanweisungen aus der Buchhandlung, die uns dabei helfen sollen,
der kapitalistischen Highspeed-Gesellschaft ein Schnippchen zu schlagen und Stress abzubauen,
müsste ein Kubaner sicher mehr als einen Monat arbeiten:

Stress kann er sich unter solchen Bedingungen einfach nicht leisten.









***

Commenti 29

  • Ulrich Kremper 18/02/2008 19:54

    super gesehen!
    lg uli
  • Helmut Schadt 10/02/2008 15:42

    Ein beeindruckendes Bilddokument und eine überlegenswerte Lebensphilosophie.
    Und den decisive moment zwischen den Fenstern erfasst !:-)

    LG, Helmut
  • Günter Kramarcsik 31/01/2008 23:48

    Wie immer gut. Bestechend sind Deine Bilder in Bezug auf Ausarbeitung und auch im Bildaufbereich:
    LG Günter
  • La Imagen 29/01/2008 12:05

    ja doch, die Szene ist toll ....
    ---
    vg
    Dietmar
  • Octavia Mycielski 29/01/2008 6:36

    wie wahr lieber alfons!...wieder eine sehr gelungene szene, die auch noch durch starke kontraste glänzt...lg octavia
  • Marc Erpelding 28/01/2008 20:55

    man kann die Hufe hören ... ;-)

    LG, Marc
  • .moniKa.t.g. 28/01/2008 20:00

    ... und wieder kehre ich zu einem Deiner Bilder zurück, wie so oft, und freue mich an den Geschichten, die sich so langsam noch zum dem Bild hinzufügen. Es ist wie ein langer Abend, an dem man eine schöne Geschichte erzählt bekommt. Ähnliche Erlebnisse hatte ich sogar in Europa, im tiefsten Spanien, dessen Ähnlichkeit und Geschichte doch eng mit Kuba verknüpft sind.

    Danke für die Zugabe.
  • mojgan soghrati 28/01/2008 10:04

    Excellent.
    Very amazing.
  • AF verspielt 27/01/2008 22:05

    Ein schöner Augenblick .... für euch beide wohl....!!!
    Lg Andrea
  • Ursula Theißen 27/01/2008 20:38

    WOW - grandiose Fotos zeigst Du hier - Kompliment, hatte leider den Einstieg verpaßt - freue mich auf mehr!!!
    LG Ursula
  • ... Woifi 27/01/2008 17:39

    @Alfons
    genau so,
    leider kennen manche diesen Unterschied nicht
    Gruß Woifi
    der wie immer Deine Bilder genießt
  • Martin Höhn 27/01/2008 11:48

    Hallo Alfons!
    Das Foto ist wie viele andere Deiner Cuba Serie großartig. Es passt alles. Aus gestalterischer und auch aus technischer Sicht ist es einfach Spitzenklasse. Zu den Kontrasten: Sitze selbst vor einem kalibrierten Eizo und empfinde die Kontraste als sehr ausgewogen. Mir geht es aber auch so, dass meine Fotos von anderen manchmal als etwas zu kontrastarm empfunden werden. Wenn man später den Abzug in der Hand hält und er dann gut ist, kann einem das aber egal sein ;-)
    Viele Grüße und einen schönen Sonntag
    Martin
  • Alfons Gellweiler 27/01/2008 11:25


    Ich danke euch !

    @ Dieter: Das Buch im Heckfenster habe ich auch gesehen :-)
    @ Woifi: Wie ich es sehe : Vorurteile sind Urteile.

    Die Vorstellung von weitgehend autofreien Straßen auf der Insel wird man bestätigt finden.

    Ein deshalb sich möglicherweise bildendes Vorurteil, die Kubaner würden lieber dicht gedrängt auf der Ladefläche von Lastwagen reisen, dürfte einer Überprüfung kaum standhalten.

    Kuba ist so, wie meine Bilder es zeigen. – Aber Kuba ist auch ganz anders.

    Auf »CUBA - 20« ist bei Betrachtung der Hände unschwer zu erkennen, dass der Mann nicht nur Däumchen oder Zigarren dreht, sondern auch hart arbeitet. Deshalb muss er nicht gestresst sein. (Er arbeitet ja nicht bei Nokia.) Er verdient sicher sehr wenig, sein Lebensunterhalt aber ist gesichert. Für andere lateinamerikanische Länder lässt sich das nicht so ohne Weiteres behaupten.

    Im Osten der Insel wurde ich, als ich die Felder durchstreifte, um Landarbeiter zu fotografieren, von der Polizei verhaftet und stundenlang festgehalten. Meine Fotos zeigen das nicht. Es ist aber auch Kuba.
    Am Ende wurde ich vom Chef der Polizeistation, der sich nachdrücklich entschuldigte, sehr freundlich verabschiedet. Wieder Kuba, wieder nicht fotografiert.

    Den Dummkopf an der Theke in Havanna, der nicht den Rum, sondern Fidel Castro für sein geistiges Elend verantwortlich machte, habe ich auch nicht fotografiert.

    Auch nicht die langen Gespräche mit der Lehrerin und ihrem Mann, bei denen wir einige Tage wohnten. Sehr besonnene, wohlwollend den Maximo Lider kritisierende Bürger.

    Ich könnte so fortfahren ...

    Grüße Alfons
  • Dieter Hirschberg 27/01/2008 10:32

    Es ist wundervoll, Dich zu begleiten, dabei zu sein, Töne zu hören, die es nur an Deinem Ohr gegeben hat. Wieder einmal habe ich den Eindruck, das Bild, eigentlich eine Filmsequenz, ist kurz stehen geblieben, gleich geht es weiter mit Bild und Ton.

    Bereits der Text am Anfang, - ich liebe diese rundum - schmunzelnde Ironie, hat mich zwischen die Welten gesetzt.

    Mir war ja schon immer danach, die eigene Geschwindigkeit für sich zu entdecken. Du hilfst mir wieder nachdrücklich dabei !

    Wir hier neigen ( mindestens ) zur ständigen Erhaltung eines "Inszenierungspotentials", damit ist es dann auch genug !

    Wo hab' ich es nur, dieses Bild ( suche ) vom Heckfenster eines Ferrari, - oder war es ein Porsche..hm... mit der sinnigen Auslage für jeden (ein ) sehbar : Das Buch vom einfachen Leben!

    Ich nehme das Pferd, es bremst so schön vorsichtig mit dem Schweif *g* !

    Danke für Deine Bilder!

    Dieter grüßt
  • ... Woifi 27/01/2008 9:10

    genau so
    stellt man sich das vor,
    aber was ist der Unterschied zwischen Vorstellung und Vorurteil ?