KHMFotografie


Premium (World), Kaiserstadt / GosLar in NDS

Bayrische Impressionen " Regensburger Sonnenuntergang "

Nikon D 300 / Nikkor 18-200@18mm / F11 / ISO 200 / Aufnahmemodus M / 1/6 Sek Sek, -0,0 EV / Einzelaufnahme / Stativ / Kabelauslöser / Graufilter


Regensburg ist eine der ältesten Städte in Deutschland. Im Laufe der Jahrhunderte ist Regensburg mit einer Vielzahl von Namen bedacht worden. Das weist auf die reichhaltige Geschichte hin. Älteste Namen der Siedlung sind die keltischen Bezeichnungen Radasbona, Ratasbona oder Ratisbona, daraus entstand die französische Benennung Regenburgs „Ratisbonne“. Die Namenursprung beruht auf zwei keltischen Wörtern: rate oder ratis „Wall“, „Stadtmauer“ und bona „Gründung“ oder „Stadt“

Daneben wurde die Stadt auch mit so illustren Phantasiebezeichnungen wie Quadrata, Germanisheim, Hyatospolis, Ymbripolis, Reginopolis und Tyberina bedacht.
Regensburg ist eines der ältesten Bistümer Deutschlands, das bereits einige Jahrzehnte bestand, als es 739 von Bonifatius dem Canonischen Recht und somit dem Bischof von Rom unterstellt wurde (Überreste diverser aufeinander folgender Epochen finden sich u. a. in den Ausgrabungen unter der Niedermünster-Kirche, zu einer der ältesten Klosteranlagen der Stadt gehörig, der auch die sogenannte Erhardi-Krypta zuzuordnen ist. Ähnlich alt ist die romanische Kapelle St. Georg und Afra). Obwohl Regensburg als Reichsstadt 1542 protestantisch wurde, blieb die Stadt immer katholische Bischofsstadt, obwohl sie zeitweise von anderen Bistümern mitverwaltet wurde.


Kloster Sankt EmmeramIm 9. Jahrhundert war Regensburg eine der wichtigsten Städte des ostfränkischen Karolingerreiches. Hemma († 876), die Gemahlin des ostfränkischen Königs Ludwig des Deutschen, sowie die zwei letzten ostfränkischen Karolingerherrscher, Kaiser Arnulf von Kärnten († 899) und sein Sohn König Ludwig das Kind († 911) wurden hier in der Benediktinerabtei St. Emmeram beigesetzt. St. Emmeram war ein Vorstadtkloster; der Bischof residierte – wie in allen mittelalterlichen Städten – im Episcopium, in nächster Nähe zum Dom, seiner Bischofskirche, in der ummauerten Stadt.

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