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  • üni power 14/10/2007 14:32

    Geschichten aus der Neuen Welt


    Die Vernissage „Geschichten aus der Neuen Welt“ taucht ein in die Landschaften Lateinamerikas, seine Bevölkerung, seine Kultur, seine verschiedenen Lebensarten.
    Die Bilder ziehen ihre ganze Ästhetik aus den Farben, dem Leben, und vor allem den starken Gegensätzen, die durch die politischen und sozialen Krisen genährt werden, unter denen die Länder Lateinamerikas nach wie vor zu leiden haben.

    Dieser andauernde und ständig präsente Kontrast zwischen Leben und Tod, Zukunft und Vergangenheit, zwischen dem Komplizierten und dem Einfachen offenbart gleichzeitig ein unvorstellbares Gleichgewicht; als ob die Elemente, aus denen sich die Photographie zusammensetzt, sich ständig auf einer schwankenden Gratwanderung zwischen Krieg und Hoffnung befänden, ohne dabei allzu viel vom nächsten Tag zu erwarten.

    Geschichten aus der Neuen Welt zeigt uns eine andere Realität, welche, obwohl so weit entfernt und so verschieden von der unseren, doch ein Teil unserer Zeit ist, die uns mit zaghaften, kaum wahrnehmbaren Anstößen mit der Realität der Auseinandersetzungen, der Armut, der Kriege, der Kinder ohne Zukunft oder Vergangenheit; und trotz allem mit jener Schönheit, die sich über all diesen Umständen erhebt.

    Jedes einzelne Bild lädt uns dabei auf ein individuelles Abenteuer ein, eine Geschichte aus der Neuen Welt mit persönlichem und menschlichem Bezug, eingefroren im Moment der Aufnahme, eingefroren zusammen mit der Armut, den Konflikten und der Ohnmacht.
    Auf diese Art gibt jede dieser Geschichte im Bild einen Teil dessen wieder, woraus jene Kultur des täglichen Kampf ums Überleben besteht. Üni Power konzentriert sich in seinen Bildern ganz auf diese markante Ausdruckskraft der Bewohner Lateinamerikas, geprägt durch die Schönheit, das Alter und die Armut der Menschen.
    Der jeweilige eigene Ausdruck manifestiert sich in der grundlegendsten aller philosophischen Fragen: Was ist Sinn des Lebens? Oder genauer: Was macht das Gute und das Schlechte seines eigenen Seins aus?

    Keine Photographie wurde in einem Studio mit einem vorkalkulierten Ziel gemacht - im Gegenteil – es handelt sich ausschließlich um spontane Momentaufnahmen aus dem normalen alltäglichen Leben der abgelichteten Personen. Damit dies glückt, muß sich der Photograph praktisch unsichtbar machen, indem er ganz in das Alltagsgeschehen eintaucht und somit erreicht, dass die Personen auf den Photographien einfach so wiedergegeben werden wie sie sind: nicht mehr aber auch nicht weniger. Diese Verschmelzung und Vertrautheit des Photographen mit der Umwelt ist für derartige Aufnahmen unerläßlich.

    Das Endprodukt dieser Arbeit stellen diese in Bilder eingefangenen Geschichten dar, mit dem Ziel, das Leben der dargestellten Personen so wahrheitsgemäß wie möglich widerzuspiegeln. Dabei ermöglichen sie es dem Betrachter, sich eine eigene Geschichte zu erschaffen und dabei von einem ganz persönlichen Standpunkt aus: über sich und seine Existenz.
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