Als ich 1966 im Alter von knapp 17 Jahren noch während der Schulzeit meine erste große Reise unternahm - als Schiffsjunge ein Törn nach Südamerika -, hat mir meine Mutter einen Fotoapparat mit auf die Reise gegeben. Das war der Anfang. Danach hat mich das Reisen nicht mehr losgelassen und das Fotografieren ebenfalls nicht. Wobei beides für mich stets eng miteinander verbunden war, d.h. das Fotografieren war für mich (fast ausschließlich) Reisefotografie. Erst analog (na klar), dann digital, und weil ich nicht viel tragen, die Digi aber immer bei mir haben wollte, habe ich mir eine kleine Kamera zugelegt: eine Canon Powershot A 640.
Wenn man so viele Jahre fotografiert hat, so oft unterwegs war und mit 62 inzwischen in fortgeschrittenem Alter ist, dann hat sich einiges an Bildern und natürlich auch an Erlebnissen angesammelt. Ende letzten Jahres habe ich eine private Website eingerichtet, um auf ihr über meine Erlebnisse zu berichten, angereichert mit Fotos. Wenn Ihr Lust habt, schaut einfach mal rein: www.reiselust.me. (Dort gibt es auch noch ein paar weitere Informationen über mich.)
Was die Fotocommunity anbelangt, so habe ich deren Bilder bereits seit Jahren verfolgt, und viele haben mich sehr beeindruckt. Jetzt habe ich mich zum Beitritt entschlossen. Für mich ist es so etwas wie eine neue Reise, auf die ich mich begeben habe. Ich bin gespannt.
Manfred
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thomean81
, 06.04.13
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thomean81
, 05.04.13
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Michael Rittgen
, 09.03.13
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US69
, 03.03.13
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Astrid Kraus
, 19.02.13
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focal59
, 15.02.13
Holzboot, St.Pauli Haf…
focal59
13.02.13
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Astrid Kraus
, 13.02.13
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Astrid Kraus
, 09.02.13
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Astrid Kraus
, 05.02.13
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Astrid Kraus
, 25.01.13
>Hallo Manfred, Deine Antwort hat mich erfreut weil sie tolerant und trotzdem bestimmt und selbstbewusst ist. Mir geht es mit dieser Sache ( Corrida) ein bisschen wie mit manchen Religionsfragen. Die Leidenschaft ist stärker als die Vernunft, zurück bleibt manchmal ein schlechtes Gewissen, bei der corrida, oder beim Steak.
Dir ein schönes Wochenende. Gruß Heinrich
Hallo Manfred, vielen Dank für Deine sympathische Antwort. Eventuell hast Du an meiner Position zu dem Thema Stierkampf gespürt, dass da etwas mehr bei mir im Hintergrund sein könnte.
Es gibt zu dem Thema mehrere Punkte, die mir bei den Verurteilern nicht gefallen.
Was ich voll akzeptiere ist die Ablehnung durch jemanden. Aber es geht ja weiter, da werden alle Spanier(was ist mit ganz Lateinamerika außer Brasilien und Argentinien?) als Mörder beschimpft. Waren alle unsere Eltern Nazis?
Schlimm ist für mich die Anmaßung Etwas zu beurteilen zu wollen, wovon man nichts versteht und nach einem Urlaubsbesuch in einer Touristenarena, zu der in der Hochsaison mit wenigen Ausnahmen auch die von Barcelona gehört, glaubt Statements abgeben zu können.
Hier einige der Grundirrtümer: Der noch frische Stier ist im ersten tercio (Drittel) am gefährlichsten.
Nein! Wenn der Torero mit Der muleta (Scharlachtuch) an dem inzwischen langsamer agierenden Stier arbeitet lauert für in die größte Gefahr. Je zögerlicher der Stier angreift um so gefährlicher.
Der picador (Lanzenreiter) durchtrennt Muskeln. Der große Halsmuskel, mit dem der Stier den Kopf und somit die Hörner bewegt bleibt sowohl durch den Picador, wie auch hinterher den Banderillero unverletzt. Auch tödlich verletzte Stiere, mit dem Degen bis zum Heft im Körper können noch töten. Siehe Manolete, Idol der 40 und 50er Jahre. Die Reihe der getöteten Toreros und ihrer Subalternos (Helfer) ist lang, denn jeder, der den Ruedo betritt spielt mit seinem Leben. Manchmal so todesverachtend, dass das Publikum den Torero mit no no Rufen von seinem riskanten Vorhaben abhalten will. Also hat man Angst um den Menschen, denn der steht bei diesen Barbaren anscheinend im Vordergrund.
Die Corrida hat mit Sport nichts zu tun, als Vorwurf der Unfairnis. Abgesehen, davon dass die corrida Fitness erfordert hat nie irgendein Torero, subalterno oder aficionado je behauptet der Stierkampf wäre Sport und funktioniere nach solchen Regeln.
Was als Tuchgewedel bezeichnet wird ist in Wirklichkeit die Abfolge von verschiedenen pases (Schritte, Figuren) die zum Teil so kompliziert sind, dass man sie auch ohne Stier vor der Nase nicht hinbekommt. Die pases haben alle einen Namen und einen Hintergrund. Beispiel: Veronica. Der Matador hält die Capa im ersten Tercio so wie die Heilige Veronica das Schweißtuch Christi und der Stier soll seinen Gesichtsabdruck in ähnlicher Weise in der Capa hinterlassen. Das ist nur ein Beispiel von unzähligen.
Stierkampfkenner (aficionados) sprechen von einem Ballet, unter Anwesenheit des Todes. Es ist müßig sich noch über die ganzen anatomischen Irrtümer beim Töten, oder bezüglich der Verletzungen des Stieres auszulassen. Im Prinzip ist ein Verstehen der Terminologie ohne wirklich fortgeschrittene Spanischkenntnisse nicht möglich.
Im Vordergrund für einen Ganadero (Stierzüchter) steht die Liebe zu dieser Spezies, die dem Ur am nächsten steht und ohne die Corridas ausgestorben wäre.
Mein Rat an Personen, die mich fragen, ob sie zum Stierkampf gehen sollen, lautet fast immer: Auf keinen Fall. Zig tausenden von Touristen wurden Tikets von grottenschlechten Novilladas (Jungstiere und Nachwuchstoreros) auch in der Plaza Monumental de Barcelona angedreht. Ohne Vorbereitung sehen die Leute dann etwas, ohne überhaupt mitzubekommen was gut oder schlecht läuft.
Beispiel, der rasende Stier ist der gefährlichste. Mitnichten!
Nicht einen Menschen will ich von der Berechtigung Stierkämpfe abzuhalten überzeugen. Ob das in Ordnung ist oder nicht kann ich nicht sagen. (Ein spanischer Poet sagte: Wenn ich Diktator wäre würde ich die Corrida verbieten, aber so lange das nicht der Fall ist gehe ich zu jeder hin!)
Meine Zweifel bei einem Rindersteak sind mindestens genauso groß wie bei der Corrida, oder genau so klein.
In den 70er Jahren lebte ich 9 Jahre in Lateinamerika, kenne aber den Stierkampf seit meinem 14ten Lebensjahr.
Viele Lateiner verstehen manche unserer Verhaltensweisen auch nicht, sind aber mit ihrer Kritik sehr zurückhaltend.
So Manfred jetzt hoffe ich dich nicht allzu sehr gelangweilt zu haben. Schönes Wochenende und Gruß Heinrich
Danke für Deine Anmerkung zu "Heiligenschein". Deine Reisebilder sind sehr informativ und haben dokumentarischen Charakter. LG Miichael
Danke für deinen Kommentar! Diese Brücke beeindruckt mich selbst immer wieder.
Beste Grüße, US
Hi,Mandy, ich würde hier auch nicht übernachten wollen...aber die Menschen wollen immer mehr """Sonderlichkeiten,""damit bei ihnen ein Gefühl der reude?Lebenslust? oder was auch immer aufkommt. Ich freue mich auch so...!
Danke für Deine Anmerkung zu meinem Bild. Ich habe mir Deine Bilder mal
angeschaut, wirklich ein interessantes Portfolio hast Du.
VG Hans
Die Pfirsiche waren super und der Blick war echt....!Fahre schon seid 10 Jahrn nach Montenegro,günstige Preise,sehr viel zu sehen und es gibt da den Euro als Währung.l.g
Hi, ja genau,der Klippschliffer war der Täter,dachte eine Wüstenmaus...grins.l.g
Hi, er hatte zu wenig Hunger...,bei dem guten Fleisch.! l. g Astrid. Wohin geht deine nächste Reise?
Hi,Mandy....Spanner passt ...oder? grins...!
su