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Marburg an der Lahn - am Abend

Marburg an der Lahn - am Abend

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dudaffa


World Membro, Dautphetal

Marburg an der Lahn - am Abend

Durch die Universitätsstadt Marburg fließt die Lahn. Das Lahntal wird links und rechts von den Lahnbergen begrenzt. Die Lahn kommt von rechts, durchfließt Marburg und verschwindet etwa in der Mitte des Bildes am linken Rand, um nach Gießen weiter zu fließen.
Der Luftaustausch im engen Lahntal ist nicht optimal.

Ein Bild, wie dieses hier, das einen Großteil von Marburg zeigt, ist nur von den Lahnbergen aus zu machen.

Einzelheiten zu beschreiben bringt bei diesem Panorambild sicher wenig. (Das Panorama ist aus drei Einzelaufnahmen in Photoshop Elements entstanden).
Zwei Ausnahmen dazu von historischen Gebäuden, die sehr miteinander verbunden sind, will ich machen:

Fast in der Mitte auf dem Schlossberg steht das beleuchtete Landgrafenschloss. Rechts davon im Tal steht die Elisabethkirche (evangelische Kirche) mit ihren beiden Türmen. Die Elisabethkirche ist eine Hallenkirche und gilt als Meisterwerk der deutschen Frühgotik. Ab August 1235 wurde mit dem Bau begonnen.

Sie wurde über dem Grabmal der Heiligen Elisabeth (katholische Heilige) errichtet. Die drei letzten Lebensjahre verbrachte Elisabeth in Marburg.

Kurz das Leben von
Elisabeth von Ungarn auch Elisabeth von Thüringen und nach ihrem Tod Heilige Elisabeth (ausführliche Veröffentlichungen sind im Internet zu finden).

Geb. 1207 auf Burg Kakoczi, Ungarn
Gest. 17.11.1231 in Marburg

Als 4-Jährige wurde sie dem ältesten Sohn des Landgrafen „Hermann von Thüringen“ versprochen. Mit 4 Jahren wurde sie mit reicher Mitgift zur Erziehung nach Thüringen in die Familie ihres zukünftigen Mannes gebracht. Der vorgesehene Ehemann starb, bevor eine Heirat stattfinden konnte.
Mit 14 Jahren heiratete sie dann den Bruder Ludwig, der mit 17 Jahren nach dem Tod des Vaters seine Stellung einnahm.
Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor. Die Tochter „Sophie von Brabant“ ist die eigentliche Stammmutter und Gründerin des historischen Landes Hessen.
Der Ehemann von Elisabeth starb bei der Vorbereitung und Einschiffung zum 5. Kreuzzug am 12.9.1227 in Italien.

Elisabeth hatte viele Intrigen zu überstehen. Sie kam dann in ihren drei letzten Lebensjahren nach Marburg zu „Konrad von Marburg“, der als Kreuzzugprediger viel Einfluss in Deutschland hatte. Er galt als äußerst streng. Er wollte Elisabeth vollkommen vom Einfluss ihrer Familie und Vertrauten trennen. Schon bei den kleinsten Verfehlungen wurde Elisabeth von ihm bestraft und auch körperlich gezüchtigt.

Elisabeth hatte sich in Marburg vollkommen der Fürsorge für Arme und der Pflege von Kranken verschrieben. Sie gründete in Marburg ein Hospital und pflegte die Kranken auch selbst.

Die Heiligsprechung nach ihrem Tod erfolgte auf Grund vieler Wunder die mit ihr zusammenhängen und bezeugt sein sollen. Sie wurde Heilige der katholischen Kirche und galt als „deutsche Nationalheilige“. Marburg wurde das Ziel vieler Wallfahrer.

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