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Testbericht 5: CASIO EXILIM EX-FC100


"Die Bildqualität ist verbesserungswürdig"

CASIO EXILIM EX-FC100 - Produkthomepage von CASIO

Produktbewertung des Autors

Bildqualität:
(Schulnote: 3)
Highspeed:
(Schulnote: 3)
Ausstattung:
(Schulnote: 2)
Handhabung:
(Schulnote: 3)
Gesamtnote:
(Schulnote: 3)

Farbversion

Fazit:


Aufgrund des schnell auftretenden Bildrauschens ist die Kamera eher weniger für den Indoor-Gebrauch (besonders die HS-Funktionen) geeignet. Dafür laden die vielen Funktionen bei guter Beleuchtung und gutem Wetter zum Ausprobieren ein. Durch das permanente Zwischenspeichern bei einigen Funktionen hält der Akku leider nicht sehr lange und gerade wenn man viel herumexperimentiert und ausprobiert geht der Akku leider schnell in die Knie - also am besten immer einen Ersatzakku dabei haben.

Bildqualität:


Bei ausreichendem Licht und bei Aufnahmen mit Blitz ist die Qualität sowohl bei Fotos als auch bei den Videos zufriedenstellend. Doch wenn man ohne Blitz fotografieren muss/will, dann reicht das Licht schnell nicht mehr aus - was die Kamera durch eine höhere ISO auszugleichen versucht. Die Qualität bei hoher ISO ist aber nicht befriedigend, da das Bildrauschen sehr hoch ist und das Bild ruiniert. Extremes Bildrauschen macht auch brauchbare Indoor High-Speed Aufnahmen nahezu unmöglich, da diese nur ohne Blitz gemacht werden können. Die Qualität von HD-Videos ist auch hier stark von der Beleuchtung abhängig - in einem normal beleuchteten Raum versucht die Kamera noch die Lichtverhältnisse auszugleichen, doch trotzdem fängt das Bild schnell an zu rauschen. Bei Indoor High-Speed-Videos/Fotos versucht die Kamera kaum die Beleuchtung zu korrigieren, was schnell zu viel zu dunklen Aufnahmen mit starkem Bildrauschen führt.

Highspeed-Funktionen, insbesondere: Pre Record Modus, Zeitlupen-Funktion, Highspeed-Filmaufnahme (30-210), Highspeed-Nachtaufnahme und Highspeed-BEST Selection:


Der PreRecord Modus funktioniert sehr gut und man bekommt auch den Anfang eines Stunts schön drauf, auch wenn man mal den richtigen Zeitpunkt verpasst hat. Gut ist, dass man die Menge der vorabgespeicherten Bilder (3-25) festlegen kann. Leider werden aber diese vorabgespeicherten Bilder bei den max. 30 möglichen Serienbildern eingerechnet, so dass die Serie nach hinten hin gekürzt wird. Ein großer Nachteil bei der High-Speed-Serie ist, dass eine Serie mit 30 Bildern pro Sekunde auch wirklich nur auf eine Sekunde beschränkt ist. Das ist für das Fotografieren von Stunts (und vieler anderer Dinge) einfach zu kurz. Man kann aber die Bildrate einstellen und so z.B. 2 Sekunden lang mit 15 Bildern pro Sekunde fotografieren. Beim Einstellen der HS-Serie schaltet die Kamera leider nicht automatisch in den AI-Servo. Dies muss man selber anhand der Best-Shot Szene für "Sport" oder "Kinder" einstellen, damit auch schnelle Bewegungen scharf erfasst werden, wobei auch hier der Fokus nicht immer einwandfrei funktioniert. Leider schaltet das Display während der Serienaufnahme ab, so dass das Motiv am Display nicht weiterverfolgt werden kann. So kommt es beim "Blind-Fotografieren" schnell dazu, dass das Motiv aus dem Bild "rennt". Bei der Zeitlupen-Funktion ist gut, dass man die Ablaufgeschwindigkeit selber bestimmen kann. Die Zwischengespeicherte Serie wiederholt sich so lange bis der Auslöser gedrückt wurde, doch leider kann man hier nur eine Aufnahme auslösen und der Weißabgleich arbeitet leider nicht immer schnell genug. Die Highspeed-Videos zeigen schnelle Abläufe und Bewegungen sehr gut in Zeitlupe und man kann Dinge erkennen, die sonst für das menschliche Auge zu schnell sind.

Sonstige Ausstattung:


Die Best-Shot enthält viele voreingestellte Programme mit kurzer Beschreibung, mit denen das Fotografieren auch Anfängern erleichtert wird. Gut ist, dass man den Fokus z.B. auch auf Manuell einstellen kann. Leider gibt es keinen Costumer-Modus in dem der Benutzer die Kamera ohne großen Aufwand jedes Mal komplett selber einstellen kann - man kann aber eine eigene Best-Shot-Szene festlegen. Manchmal hat der Auto-Fokus leider nicht richtig gearbeitet. Mit der Multi-Motion-Funktion kann man sehr schön Bewegungen in einem Bild festhalten, was z.B. für Sprünge sehr interessant ist. Die Move-In / Move-Out-Funktion hat sehr gut funktioniert, wobei man hier auch die Reaktions-Empfindlichkeit einstellen kann, damit sowohl schnelle als auch langsame Bewegungen die Aufnahme auslösen. Die Kamera verfügt über einen internen Speicher, der zwar für Aufnahmen genutzt werden kann, aber für den Pre-Record-Modus freigehalten werden sollte. Der Kamera liegt leider nur ein Benutzerhandbuch mit den absoluten Grundlagen in Papierform bei. Das ausführliche Handbuch findet man auf der mitgelieferten CD.

Handhabung:


Die Kamera ist schön klein und handlich, und somit auch gut für unterwegs geeignet. Bei der Handhabung stört, dass man beim Halten der Kamera mit dem Daumen leicht auf den Review-Knopf kommt. Das große Display ist sehr gut für das Wählen des Bildausschnitts. Einige Einstellungen muss man erst einmal suchen, aber im großen und ganzen ist das Menü gut aufgebaut. Für viele der Sonderfunktionen gibt es extra Knöpfe, um diese schnell zu aktivieren. Auch für Videoaufnahmen gibt es einen extra Knopf, so dass eine Aufnahme schnell gestartet werden kann. Aufgenommene Bilder können schnell wieder aufgerufen werden und genauso schnell kann man auch wieder in den Aufnahme-Modus schalten. Man kann die Kamera auch nicht nur über den On/Off Schalter einschalten, sondern auch durch drücken des Aufnahme-Modus Schalters.

Testbilder und Testvideo:


Kommentare zu diesem Testbericht: