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Auf der Suche nach etwas anderem als Highways, Shopping Malls und Betongebäuden bin ich von Atlanta am Samstag nachmittag in Richtung Norden aufgebrochen. Mein Ziel waren die Smokey Mountains. Dort stand auch dieser Indianer am Straßenrand, der mir sehr willkommen war ;-)
Ein wenig sieht man ihm wohl die Probleme an, mit der die native americans heutzutage zu kämpfen haben, ich denke da nur an Feuerwasser...
10.2.08, 10:48
D300, 1/250, F8, Nikon 70-200/2.8 @200mm, ISO 100
ja, du scheinst recht zu haben: er sieht etwas angeschlagen aus. gerade das macht dein portrait zu einem sehr realistischen, denn bei allem traditionellen koptschmuck sind die deprimierenden bedingungen der gegenwart für die Ureinwohner amerikas hier nur zu greifbar.
lg stefan
ps: interessiert mich so langsam doch, was du in der welt so treibst - ich komme drauf zurück, wenn das mit heidelberg klappt:-)
Ich versuche schon, mich vor Pauschalisierungen zu hüten - aber der Kumpel sieht wirklich fertig aus. :)
Nichtsdestotrotz ist es ein interessantes Porträt mit wunderbaren Tonwerten.
Die drei Elemente der amerikanischen Ureinwohner lauten ja auch "Erde, Luft und Feuerwasser" - ein eindringlich, nachdenklich stimmendes Portrait in guten Tonwerten.
Es sind sehr sensible Menschen die das gleiche Schicksal erleiden wie alle anderen 'Naturvölker' sobald der weiße Mann auftaucht.
Ein beeindruckendes Portrait!
Aus fotografischer Sicht ein sehr eindrucksvolles Portrait. Nachdenklich stimmt es mich im Hinblick auf die von Dir angesprochenen Probleme, die ich auf meiner Reise durch den Südwesten der USA selbst gesehen habe.
Gruß Michael
Das Portrait ist sehr eindrucksvoll, besonders in s/w. Leider fristen die Indianer auch heute noch kein schönes Dasein. Ich glaub diesem Indianer sieht man es an.
Ich schließe mich denen an, die es für ein echt starkes Portrait halten. Ich könnte mich aber nicht entscheiden ob die sw oder Farbvariante besser ist. Ich denke sie stehen gleichberechtigt nebeneinander. Klasse gemacht.
vG Detlef
Ein sehr beeindruckendes Portrait zeigst du hier. Bilder sagen mehr als tausend Worte und hier spricht der Gesichtsausdruck Bände. Klasse in S/W und von dir in Bester Qualität präsentiert...
LG von Kersten
Sehr schwer zu entscheiden , obwohl eindeutiger sw Fan , haben doch beide ihre Berechtigung . Jedenfalls sehr intensiv . Aber ich denke im Endeffekt reduziert das sw besser auf die Person .
stimmt schon, dass s/w eindringlicher wirkt, farbe ist mir als wertvolles doku allerdings hier ebenfalls sehr willkommen.....das doppelupload ergibt einen sinn.
tolles portrait. sehr eindrücklicher, nachdenklicher gesichtsausdruck. dieses bild stimmt aber auch traurig...wir kennen es ja von vielen völkern wie den aborigines, masaais oder himbas.
lg reto
Die Farbvariante gefällt mir einfach besser. Die Indianer sind nunmal ein buntes Volk, auch wenn Deine SW-Version möglicherweise den Problemen der Indianer heutzutage eher gerecht wird.
Gruß Carsten
Ein wunderbares Portrait.
Gefällt mir in sw besser.
Die Indianer und auch andere Naturvölker sind uns weit überlegen auch wenn wir das anders sehen !
LG Dagmar
Unsere "weisse" Zivilisation ist nicht leicht zu ertragen, vor allem wenn sie so Verständnis- und Rücksichtslos mit ihren "Eroberungen" umgeht... das ist auf der ganzen Welt so, hier kommt es aber hervorragend zum Ausdruck!
Danke, Marco!
es würde mich interessieren, ob es zu einem Gespräch mit der Person kam.
Mir persönlich gefällt definitiv die Farbvariante besser. Die Ureinwohner Amerikas sind sehr stolze Völker und bringen dies u.a. auch durch ihre farbenprächtige Kleidung zum Ausdruck. Klar, S/W reduziert auf das Wesentliche, soll nicht ablenken etc, aber hier finde ich geht so eine wichtige Information verloren.
Des Weiteren ist es zwar oft richtig, dass diese Völker Probleme mit Alkohol haben aber muss man auch sehen, woher das kommt. Zigtausende wurden im letzten Jahrhundert durch die Regierung zwangsumgesiedelt und in aus dem Boden gestampften Reservaten oder so genannten communities zusammengepfercht. Sie wurden ihrer Rechte beraubt und es entstand oft Perspektivlosigkeit. DARAUS resultieren die angesprochenen Probleme, wie Alkohol, Drogen oder hohe Arbeitslosigkeit.
Im Deutschen ist zwar der Begriff Indianer gebräuchlich, trotzdem kann ich mich nicht richtig damit anfreunden. Letztendlich ist es ja eine Übersetzung aus dem Spanischen/Englischen Indios/Indians, was auf die Verwechslung zurückzuführen ist. Die bevorzugten Begriffe aus dem Englischen - Native Americans(für die in den USA lebenden Ureinwohner) bzw. First Nations(Kanada) finde ich sehr viel angebrachter.
Tja, auch ein Erdenbürger...und es löst umfangreiche Diskusionen aus die über s/w- oder Farbgestaltung hinaus gehen.
Ich empfinde es als sehr schwierig die wirklichen Gedanken/Gefühle aus dem Gesichtsausdruck zu deuten.
Dabei hilft mir s/w oder Farbe auch nicht.
Gruss Fokke
Ein ausgesprochen tolles Porträt. Mir gefallen beide Versionen. Zuerst hätte ich dem SW den Vorzug gegeben, doch die herrlichen warmen Farben sind so typisch für einen Indianer und machen somit auch dieses Bild zu einem Highlight!
LG Wera
hau kola......fantastisch, mein Geschmack!! Das *iteopta sapa* (schwarzgestreifte Gesicht) mag ich! Hast Du ihn mir mitgebracht? Obwohl ich nicht ganz sicher bin, ob Sioux-Squaw zu Cherokee passt, hmmm..
Aber ehrlich: In Farbe natürlich der Hammer, s/w find ich hier bisschen schade!
lg Andrea