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........... im klostersee im august anno 2012 ........... (Mb-11A) di Niccolo Dossarca ( oder auch u.a. JürgenStrötgen oder js ode

........... im klostersee im august anno 2012 ........... (Mb-11A)


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4.08.2012 alle 8:35
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Über das Weltkulturerbe Kloser Maulbronn
(Text js-47)

Das Kloster Maulbronn im baden-württembergischen Enzkreis zählt zu den besterhaltenen mittelalterlichen Klosteranlagen nördlich der Alpen.. Es wurde bereits 1993 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Das Kloster wurde 1147 von den Zisterziensern durch das Bistum Speyer gegründet. Es bestand bis 1537, nachdem es schon 1504 an Württemberg gefallen war. Die Kloster-Gebäude in den Baustilen von der Romanik bis zur Spätgotik wurden von den Mönchen in fast vier Jahrhunderten bis 1537 errichtet. Zugleich entstand eine Kulturlandschaft mit über 20 Seen, mit Weinbergen und mit Steinbrüchen, die zum Teil noch heute erhalten sind und genutzt werden.

Als ältestes Bauwerk gilt die romanische dreischiffige Klosterbasilika (Bauzeit 1147-1178). Sie war anfangs gekennzeichnet durch eine schlichte, dem Armutsgebot des Ordens entsprechende Architektur ohne Steinmalerei, ohne figürliche Ausschmückung und ohne Türme - abgesehen von den Dachreitern mit den Glocken. Parallel zum Kirchenbau entstanden auch schon erste Teile der Klausur.

Die späteren Aus-, Ein- und Umbauten von Kirche und Klausur höhlten schon vom 13. Jahrhundert an bis 1537 die Ordensgebote immer mehr aus. Ein Beispiel dafür ist die schon gegen 1220 vor der Kirchen-Westseite angebaute frühgotische Vorhalle ('Paradies'). Weitere Beispiele sind der Kreuzgang als Mittelpunkt der Klausur mit dem Brunnenhaus und dem dortigen 'Stockbrunnen', der seine dreischalige Form aber erst 1878 erhielt, sowie die nachträglichen, spätgotischen Wölbungen (1424) der anfangs flachdachigen Kirchenschiffe.

Vom einstigen Befestigungsgürtel sind große Teile erhalten geblieben. Dazu gehören im Westen der 'Haspel-' bzw Hexenturm und das Klostertor sowie im Osten der 'Faustturm'. Im Faustturm soll der Alchemist Dr. Johannes Faust, 1516 zur Gold-Herstellung gerufen, gewohnt haben. Auf dem Turm wurde der Zierfachwerkaufsatz nachträglich (1604) errichtet. Das gotische Klostertor erhielt sein Dach erst im 18. Jahrhundert.

Der 'Tiefe See' direkt östlich vom Kloster wurde wahrscheinlich schon in der ersten Hälfte des 12.Jh. von den Mönchen als Stausee der nahen Salzach-Quellen angelegt. Er wird seit 1898 als (Natur-)Freibad genutzt. Der Bach-Abfluß aus dem See wird durch ein kleines Wehr oberhalb der Ruinen des Spital- und Pfründhauses geregelt. Das Wasser fällt dort knapp zehn Meter tief in den 'Zwingergraben'. Dieser wird nach wenigen Metern unterirdisch weitergeführt, um Abwässer und Abfälle des Klosterareals zu entsorgen.

Das dreistöckige, 30 Meter lange Pfründhaus (ab etwa 1430 errichtet) wurde 1892 bei einem Brand zerstört. Eine ganze Reihe der Gebäude des Klosterareals mitsamt Wirtschaftshof fallen durch Renaissancegiebel oder Barockfassaden auf. Das herzogliche Jagdschloß im Nord-Osten des Klosterareals wurde 1588 im Zuge von Reformation und Säkularisierung errichtet.

Bereits 1556 stiftete Herzog Christoph von Württemberg die bis heute bestehende Maulbronner evangelische Klosterschule. Sie erlebte im Lauf der Zeit allerdings mehrmals gravierende Veränderungen, darunter die Zulassung von Mädchen erst vor drei Jahrzehnten. Zu den prominentesten Maulbronner Schülern zählen der Astronom Johannes Kepler (1571-1630) sowie die Dichter Friedrich Hölderlin (1770-1843) und Hermann Hesse (1877-1962).

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STUFEN

"Wie jede blüte welkt und jede jugend dem alter weicht
blüht jede lebensstufe, blüht jede weisheit auch und jede tugend zu ihrer zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das herz bei jedem lebensrufe bereit zum abschied sein und neubeginne,
um sich in tapferkeit und ohne trauern in andre, neue bindungen zu geben.
Und jedem anfang wohnt ein zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.
Wir sollen heiter raum um raum durchschreiten, an keinem wie an einer heimat hängen,
der weltgeist will nicht fesseln uns und engen, er will uns stuf' um stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem lebenskreise und traulich eingewohnt, so droht erschlaffen,
nur wer bereit zu aufbruch ist und reise, mag lähmender gewöhnung sich entraffen.
Es wird vielleicht auch noch die todesstunde uns neuen räumen jung entgegen senden,
des lebens ruf an uns wird niemals enden ...
Wohlan denn, herz, nimm abschied und gesunde!"

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'Ich halte es nicht für das Wichtigste, welchen Glauben ein Mensch habe, sondern daß er überhaupt einen habe.'

'Weich ist stärker als hart, Wasser stärker als Fels, Liebe stärker als Gewalt.'

"Die Kriege werden gemacht von Leuten, denen das Leben anderer gleichgültig ist."

"Gewonnen hat immer der, der lieben, dulden und verzeihen kann, nicht der, der besser weiß und aburteilt."

"Den Sinn erhält das Leben einzig durch die Liebe."

'Wenn man etwas für recht hält, muss man es auch tun.'

'Damit das Mögliche entsteht, muß immer wieder das Unmögliche versucht werden.'

'Das Amt des Dichters ist nicht das Zeigen der Wege, sondern vor allem das Wecken der Sehnsucht.'

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Gedicht und Zitate von Hermann Hesse
- geboren 2. Juli 1877 im württembergischen Calw
- gestorben 9. August 1962 in Montognola/Schweiz
- 1946 Nobelpreis für Literatur)

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Aufnahme im Naturfreibad Tiefer See am Kloster Maulbronn mit Nikon D3000 - Mb11A-20120801-6398Aex1mwRmgT-MbTS

commenti:

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mauro tomassetti, 4.08.2012 alle 13:20

WOW!! Che bella macro mi piace molto, e' ben realizzata e i colori sono ottimi!!
Bravissimo!!
LG
Mauro



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