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Frühling di hbs

Frühling


di 

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27.04.2012 alle 19:37
, Licenza: I diritti d'autore di tutte le foto sono proprietà degli autori.
Merci, lieber B. !

und ja, das muss so *flau*, das ist Frühlingserwachen ;-)

commenti:

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G.J.F., 27.04.2012 alle 19:40

einladend in den sanften grautönen.


laura fogazza, 27.04.2012 alle 19:44

beautiful!
laura



Matthias Klupp, 27.04.2012 alle 19:44

Irgendwie sophisticated ...!


Dieter Lausus, 27.04.2012 alle 19:48

kommt gut!!

LG Dieter



geaendert, 27.04.2012 alle 19:50

ja wenn der beton blueht ists leider nicht mehr kalt genug....fein


don dete kuczerek, 27.04.2012 alle 19:58

Feine Sache - ziemlich aufgeraeumt und "farblos" fuer Dein Verhaeltnisse, aber mehr als sehenswert.

d_k



Yvonne Steiger, 27.04.2012 alle 19:58

gut und knapp bildlich beschrieben
die Explosion der Knospen
!!!



Lawoe, 27.04.2012 alle 20:07

meine liebe
so gefällts du mir
das ist richtig richtig gut
toller bildaufbau
klasse tonung
super präsentation

besser gehts nicht

lg frank



Lawoe, 27.04.2012 alle 20:07

und der schnitt !!!


va bene, 27.04.2012 alle 20:12

recht hat er - der Schnitt! - schätze auf Bonn -


Peter Mertz, 27.04.2012 alle 20:17

wunderbar !!!


Norbert Borowy, 27.04.2012 alle 20:37

zarte pflänzchen in historischer Bundesumgebung - dazu passt der dezente Kontrast


1 Sinn(e)bild, 27.04.2012 alle 20:58

perfekte bildkomposition!!


ghostryder, 27.04.2012 alle 21:17

edel, hell, erfrischend- gut !
;)

think



Suchbild, 28.04.2012 alle 0:15

Zart vorfühlend.


Wulf P, 28.04.2012 alle 9:30

an Stelle der beiden Bäumchen wär ich woanders hingegangen


Lutz Scherer, 28.04.2012 alle 9:45

Große Klasse nicht nur die Einbettung in die Architektur, sondern besonders die Tonung, die ja nun wirklich nur an Kälte und Winter denken lässt.


gabi44, 28.04.2012 alle 11:59

Ein feines Empfinden hast Du in dieses Foto gelegt.
Stadt-Natur, das noch Blasse im Werden, Komposition
gut gestaltet - was will man mehr. Klasse !!!!
lg gabi 44



Ralf Finke, 29.04.2012 alle 10:52

Weniger war hier MEHR.
Schöne Aufnahme.
Viel Glück im Voting.
Gruß Ralf



Voting-Center, 30.04.2012 alle 0:13

 
Dieses Foto wurde für die Galerie vorgeschlagen, aber leider mit 119 pro und 406 contra Stimmen abgelehnt.


Wolfgang Theiss, 30.04.2012 alle 0:13

+


Heinrich v. Schimmer, 30.04.2012 alle 0:13

Ich habe da gerade ein deja vu.

Pro: Linien, Perspektive, Schnitt
Contra: sehr kontrastarm, fast flau



Volker Ackermann, 30.04.2012 alle 0:13

+


Rafael Scheidle, 30.04.2012 alle 0:13

+!


verocain, 30.04.2012 alle 0:13

+


alba56, 30.04.2012 alle 0:13

c


polarize-just.for.fun, 30.04.2012 alle 0:13

+



H.de Balzac, 30.04.2012 alle 0:13

+


NamensindSchallundRauch, 30.04.2012 alle 0:13

+


RoseBlanc, 30.04.2012 alle 0:13

-


ando fuchs, 30.04.2012 alle 0:13

+


Lichterzähler, 30.04.2012 alle 0:13

+


k y l i e, 30.04.2012 alle 0:13

-


Günter Boris, 30.04.2012 alle 0:13

pro


Bernadette O., 30.04.2012 alle 0:13

+


Daniel Mercier, 30.04.2012 alle 0:13

pro


Nicole Oestreich, 30.04.2012 alle 0:13

+


Sundisk, 30.04.2012 alle 0:13

+


Peter Mertz, 30.04.2012 alle 0:13

+


Arno M, 30.04.2012 alle 0:13

+



Achim Weitzel, 30.04.2012 alle 0:13

c


Der Könich, 30.04.2012 alle 0:13

allerdings unbedingt.
+



Ela67, 30.04.2012 alle 0:13

pro


Xtrada, 30.04.2012 alle 0:13

Klein, aber (Pr)oho!



Claudy B., 30.04.2012 alle 0:13

+


Georg Hanke, 30.04.2012 alle 0:13

+


Rolf Brüggemann, 30.04.2012 alle 0:13

e


Detlef Schäfer, 30.04.2012 alle 0:13

c


miraculix.xx, 30.04.2012 alle 0:13

+


Rhino, 30.04.2012 alle 0:13

pro


Frau Ke, 30.04.2012 alle 0:13

+


Zwei AnSichten, 30.04.2012 alle 0:13

+


Rol Turco, 30.04.2012 alle 0:13

-


mike snead, 30.04.2012 alle 0:13

pro


isderjens, 30.04.2012 alle 0:13

pro


Ingrid Sihler, 30.04.2012 alle 0:13

+


Sandfloh, 30.04.2012 alle 0:13

pro


BlendeAchtSonneLacht, 30.04.2012 alle 0:13

+


dermathias2, 30.04.2012 alle 0:13

-


H.de Balzac, 30.04.2012 alle 0:13

Man sollte dem Fotografen schon zugestehen dass er
einen Kontrastregler bedienen kann.



Der Jürgen, 30.04.2012 alle 0:13


pro



Psychobunny, 30.04.2012 alle 0:13

doch, auch nach längerer Betrachtung.
pro



don ricchilino, 30.04.2012 alle 0:14

+


hbs, 30.04.2012 alle 0:14

@HdB - *sie ;-)
und ja, das ist schon so gewollt, ich weiß wo der Kontrastregler sitzt, nur fand ich es diesem zarten ersten Knospen nicht angemessen.
Aber das kann man sich auch kontrastreicher wünschen, das ist ok.




Castellorizon, 30.04.2012 alle 0:14

monochrome fein...
+
isses ein Handy-Bild? Das ganze Portfolio sieht so nach Handy aus, nicht dass ich was dagegen hätte! Würde mich nur mal interessieren.
("komm doch!" ist auch ein feines Bild!)
alles Gute



..findus., 30.04.2012 alle 0:14

pro


juke65, 30.04.2012 alle 0:14

+


Gisa S., 30.04.2012 alle 0:14

+


Dirk Hubmayer, 30.04.2012 alle 0:14

+


Traumpfade, 30.04.2012 alle 0:14

c


Heinrich v. Schimmer, 30.04.2012 alle 0:14

@Castellorizon, auch wenn ich bei dir nicht nur ab und an das Bedürfnis verspürte, was du deinen Votingkommentaren zu sagen und es mir immer verkniffen habe - bei so einem Highlight muss ich aber dann doch mal.

Ich halte dir zu Gute, dass du deine Frage an hbs höchstwahrscheinlich gar nicht als Tritt weit unter die Gürtellinie gemeint hast, sondern freundlich-naiv-ernsthaft und vor allem völlig unbelastet in puncto fotografisches Wissen, das zeigst du ja auch zu anderen Gelegenheiten gern. Deshalb erkläre ich es dir ohne jede böse Regung: jemanden öffentlich zu fragen, ob er oder sie vielleicht sein ganzes Portfolio mit einem Handy geknipst habe, ist ungefähr dasselbe wie die Frage an einen Trompeter, ob er für seine letzte CD die Trompete weggeschmissen und auf einem Kamm geblasen hätte.
Wenn so etwas nicht als absolut üble Beleidigung gedacht ist, sondern eben als ernsthafte Frage, dann heißt es: dem Kritiker fehlt das Rüstzeug, um zwischen Kamm und Trompete zu unterscheiden.

In diesem Sinne
HvS



Karla M., 30.04.2012 alle 0:14

+


Dr.Wuttke, 30.04.2012 alle 0:14

wie HvS


...der ingo..., 30.04.2012 alle 0:14

+


hbs, 30.04.2012 alle 0:14

@Castellorizon, Danke für Dein freundliches Interesse an meinem PF.
Zu Deiner Frage - dieses Foto wurde mit einem Nikkor-Objektiv, 24mm FBW, gemacht und ich hab noch keine Möglichkeit gefunden, es an ein Handy zu schrauben.
In meinem gesamten PF - zZt. 250 Fotos - sind 3 Handyfotos, der Rest ist mit handelsüblichen Nikkor-Objektiven, an eine Nikon geschraubt, fotografiert. Annähernd 40% davon sind - offensichtlich - offenblendige Fotos (zw. f 1,4 und 1,8).
Sollte es je ein Handy geben, das solche Blendenwerte aufweisen kann, verkauf ich meine Nikon und sammle Kämme.




Lawoe, 30.04.2012 alle 0:14

himmelarschundzwirnverdammtescheisse

ohne mist: ich wollte das auch vorschlagen hätte aber noch ein paar tage warten müssen

wünsche dir viele pros
meins haste auch (und nen fav sowieso)

lg frank



hbs, 30.04.2012 alle 0:14

@Frank, Contenance bitte, hier lesen Kinder mit!
;-)



Sascha01 Krause, 30.04.2012 alle 0:14

+


Ralf Finke, 30.04.2012 alle 0:14

+


NamensindSchallundRauch, 30.04.2012 alle 0:14

@Frank ;-r


Malte 0601, 30.04.2012 alle 0:14

c


Susanne Marx, 30.04.2012 alle 0:14

+++


Lawoe, 30.04.2012 alle 0:14

phhhh
dann sind die ausdrücke noch zu schwach

:-))



Hartmut Wohlfarth, 30.04.2012 alle 0:14

+


Bär Tig, 30.04.2012 alle 0:14

(z)art. pro


Matthias von Schramm, 30.04.2012 alle 0:14

+


Edina Lehmann, 30.04.2012 alle 0:14

+


Ute Allendoerfer, 30.04.2012 alle 0:14

+


Herr Droso, 30.04.2012 alle 0:14

Pro


Barbara Homolka, 30.04.2012 alle 0:14

+


Frankman1957, 30.04.2012 alle 0:14

+


Marc Maiworm, 30.04.2012 alle 0:14

c


Reiner H., 30.04.2012 alle 0:14

BN - pro
die aufnahme finde ich natürlich auch klasse.



 

Reiner H., 30.04.2012 alle 0:34

ich hoffe, es ist gestattet ...
ich verlinke dein "handy-foto" mal dorthin, wo es sich vllt. ein paar Kenner v. Fotografie anschauen.



Der Könich, 30.04.2012 alle 7:15

das neue, verbesserte i-phone f1,4s ... macht prima offenblendige bilder, automatischer fb-upload garantiert...
dass die nikkors [kamm] sich nicht an telephone schrauben lassen, hat einen einfachen grund: es ist vorgesehen, sie dranzukleben (mit canon [trompete]wär das natürlich nicht passiert ... :OP... )

aber es ist völlig unfair sich darüber lustig zu machen, dass jemandem derartig feine unterschiede nicht auf den ersten blick auffallen, meine lieben. ich selbst verfolge übrigens eine erfolgversprechende spur, die auf einen zusammenhang zwischen blende und schärfebereich hinzudeuten scheint ...

:O)



...der ingo..., 30.04.2012 alle 8:50

habe neulich meine kammsammlung gegen
ein smartphone getauscht. jetzt habe ich
zwar tausend foto-apps, aber ´ne sch... frisur.



Lawoe, 30.04.2012 alle 9:29

man gewöhnt sich an sowas
:-() frank



hbs, 30.04.2012 alle 9:30

@der Ingo, Könich - wunderbar ;-)))
aber über diese Sache mit der Trompete und der Canon da reden wir noch mal, Herr Könich!

ahso ... das Voting, ja klar durchgefallen, aber nur weil keiner den Eisvogel mit Blindfisch im Schnabel da hinten im Geäst gesehen hat.
Ihr seid mir Experten! tz ...

Deswegen lieber NsSuR, kannste den Campari vergessen ;-))
Aber merci für den Vorschlag auf jeden Fall, es war mir ein Vergnügen!

@Reiner H. - Danke, da fühlt es sich auch ganz gut aufgehoben.


Ach ja, und wie immer - Freigetränke für alle offenen Pro-Voter und danach erklär ich Euch mal, wie man mit einem Kamm ganz tolle Fotos macht.



NamensindSchallundRauch, 30.04.2012 alle 9:36

kein campari ;((
na, dann lad ich das nächste mal ein ;))
hab noch einen schönen tag
lg
B.

p.s. den eisvogel habe ich genau gesehen, sonst hätte ich es ja nicht vorgeschlagen ;O)



Der Jürgen, 30.04.2012 alle 17:33

FC-Unkonformität ist inakzeptabel.


don dete kuczerek, 30.04.2012 alle 18:44

Ich greife mal tief in die FC-Satirekiste:

Mein nachtraegliches Pro haste, buhar har... nicht dasses Dir ansatzweise irgendwas nuetzen wuerde, aber ich wollte diesen Spruch immer schon mal gebracht haben!

d_k




Der Könich, 30.04.2012 alle 18:44

aber den unentspannten eisvogel, der auf einem ast- der in einem an den baum geschraubten rohr steckt- sitzt ... jetzt wirds kompliziert ... und politisch inkorrekt blindfische mampft ... ich lass´ es lieber ... ähja ... und was die nikkor/ kammgeschichte angeht ... nun ... *räusper* ... aber seit ich mit 1000mm unterwegs bin, ist der vergleich so falsch nicht ... *duw*

ps:
ich würde aber niemals alle trompeten über einen kamm scheren ...

:O)



hbs, 30.04.2012 alle 21:42

1000mm???
Du meine Güte und was machste dann noch hier?
mit so was ist man in der Galerie! und zwar automatisch!
Da muss man sich irgendwo anmelden, das 1000mm-Galerieformular ausfüllen und *zack, is man drin, mit ohne Tarnzelt sogar!
da brauchste auch keinen aufs Rohr getackerten Eisvogel, so`n 1000er hat doch Eisvogis quasi .. äh ... immanent ...

und zu diesem Angeberfoto sach ich nur
*pah
http://www.youtube.com/watch?v=kKta7CRaYKo


@don, das kann man nicht so locker sehen, noch 30 nachträgliche pros und ich muss NsSuR einen Campari ausgeben; so ein nachträgliches Pro kann existenziell sein ... aber *Hallo!

@Jürgen, es zählt der olympische Gedanke ..
*hüstel



Max Stockhaus, 30.04.2012 alle 22:31

Kunstmuseum Bonn? (von BJJS)

gefällt mir, sehr gut fotogrfafiert, auch mit dem flauen Kontrast.

lgm




atarax, 4.05.2012 alle 9:44

Die aktuelle Architektengeneration reißt sich die Beine raus um ihre Entwürfe möglichst "fotorealistisch" (heißt: bunt und mit Mann und Maus übervölkert) zu visualisieren. So dass noch der dämlichste Gemeinderat sich was drunter vorstellen kann.
Derweil abstrahierst Du ein längst realisiertes Gebäude fotografisch zu einem Architekturmodell der alten, elitären, edlen Art: Monochrom schwarz und weiß, zarteste Schatten, reinste Form, unbehelligt durch Mensch und Tier.
Zwei stilisierte Bäumchen, aus dem Baukasten genommen und genau an den richtigen Stellen in die Grundplatte eingebohrt.
Axel Schultes (der Architekt des Museums) hätte ganz sicher sein Freude dran.
Ich auch.

PS: Was kann der Eisvogel dafür, dass er so schön ist?

Gruß
a*



Der Könich, 4.05.2012 alle 13:11

zum thema architektur, deutsche nachkriegs, sei bodo wartkes einlassung empfohlen ...
http://www.youtube.com/watch?v=9yRZkYZiM88


:O))



atarax, 4.05.2012 alle 16:58

Bodo's wohlfeile Schunkel-Populistik ließe sich bestimmt in ebenso flacher Weise auch auf die Fotocommunity anwenden ...


Der Könich, 4.05.2012 alle 19:48

ich empfehle an dieser stelle eine etwas umfassendere auseinandersetzung mit dem vermeintlichen schunkelpopulisten, selbst wenn er eine andere meinung vertreten sollte als die dem konsumenten opportune.

darüber hinaus: so einfach würde ich es mir nicht machen, diese produkte aus wortgewandtheit UND musikalischem talent sind- aber das ist natürlich nur meine persönliche meinung- jener jedes photographen überlegen. warum? der photograph- wie man ihn hier wahnehmen kann- verfügt über alle zeit der welt, um das produkt weiter zu bearbeiten, der [live]musiker (und in diesem fall solokünstler) indes ist gezwungen, mit jedem falschen ton zu leben. ich ziehe in künstlerischer hinsicht musiker photographen vor, was nur konsequent ist, da musik im gegensatz zur photographie eine kunstform darstellt. das ist freilich subjektiv aber ohne jeden zweifel aus meiner sicht soweit belegt, dass sich eine diskussion darüber durchaus erübrigt: ich verlasse meinen standpunkt hierbei ebenso legitim nicht, wie sich andere dem nämlichen nicht anschliessen werden.
gute photographie zeigt sich im umfassenden beherrschen des mediums, und ist hierin anderen tätigkeiten vergleichbar, etwa dem autofahren. schrübe ich nun, dass ein ausgezeichneter autofahrer ein künstler wäre ... du lieber himmel.

schunkelpopulismus ist allerdings ein allerliebstes wortkonstrukt und in seiner bedeutung der ihr nahestehenden stammtischpolitik ähnlich. und wie diese ist sie hier weitverbreitet.

subsummiert: sich als photograph in künstlerischer hinsicht einem musiker/texter/performer überlegen zu fühlen halte ich für etwas unreflektiert.



atarax, 4.05.2012 alle 22:54

Ich glaube, lieber Könich, dass wir da tatsächlich nicht ganz beieinander sind:
Mein Thema war keineswegs - und wird es im Übrigen mit Sicherheit niemals sein! - unterschiedliche Kunstgattungen (Literatur, Musik, Fotografie, Malerei, Architektur usw. usw.) in irgendeine abstruse Rangfolge stellen zu wollen. Das wäre ebenso töricht und sinnlos, als behaupten zu wollen, Nudelsuppe sei nunmal besser als Himbeereis.
Mein Thema war lediglich die Art und Weise, wie der Künstler Bodo mit dem Thema "Architektur" umgeht - nämlich aus meiner Sicht höchst oberflächlich und populistisch. (Dies alles - völlig unbestritten - nicht ohne handwerkliches und musikalisches Können und Geschick).
Ich mag solche Billigeffekte halt nicht - weder in der Fotografie, noch im Kabaret, noch in der Architektur, noch in der Küche.



Der Könich, 5.05.2012 alle 8:28

nun ist allerdings auch [gerade] die [moderne] architektur genau das: oberflächlich und populistisch [oder als frage formuliert: was daran ist es nicht?] wenn [konkret] ein kunstmuseum gebaut wurde, dass von den verantwortlichen als der darin präsentierten kunst mindestens ebenbürtig gepiesen wird [tatsächlich aus einem vollglasverschaltem betonquader bestehend, aus dem- jedes kind das mit bauklötzen spielt, kennt das- ein kleiner quader entfernt wurde: ein breitbeiniges, verglastes, umgedrehtes U, dass in der nacht bunt leuchtet. dem architekten hier eine blühende phantasie oder bedeutung für irgendeine kunstform zu unterstellen halte, ich für übertrieben], hat sich auch die im raum stehende frage danach, wie man das als populismus bezeichnen könne, geklärt: es ist die strömung innerhalb der genehmigenden, durch möglichst wenig widerspruch ihren feinsinn zu beweisen, also der, nennen wir sie mal, elite. sie bezahlen es zwar nicht, wissen aber, was für uns gut ist und für unsere bildung ist eben nichts zu teuer.
es geht nicht darum, museumsgebäde wie das tmw, das nhm oder das khm in wien zu bauen, ferstel oder semper waren sicher ebenso auf der höhe ihrer zeit oder ihr auch zuweilen voraus [das tmw ist etwa eines der ersten repräsentativen stahlbetongebäude]. aber die [nachvollziehbare]form-follows-function-architektur entbehrt in den meisten fällen jeder unverwechselbare charme und punktet am ehesten noch durch superlative. der versuch indes eine stadt durch ein solches gebäude zu prägen- wie etwa dem opernhaus in sidney- misslingt in den meisten fällen.
und um ein neues wort ins spiel zu bringen: beliebig. natürlich ist die anzahl der stilelemente begrenzt, diejenige der formen und auch die verwendbaren materialien sind es ebenso. das schränkt ein, erklärt aber die austauschbarkeit der elemente. was an diesem oder jenem gebäude ist unverwechselbar und untrennbar mit diesem ort verbunden? das konzept: einfügen durch auffallen bei gleichzeitiger betonung durch den kontrast [das "haas-haus" gegenüber dem stephansdom etwa]. es wird sich der bewusst angestossenen und erwartbar kontroversen diskussion bedient, um im gespräch zu bleiben. es ist der instrumentalisierte, glasbetongewordene selbstzweck.

den ausschnitt, den die bildautorin hier zeigt indes, finde ich- und das ist kein widerspruch- hingegen sehr ansprechend. das hat allerdings nichts mit der architektur an sich zu tun, sondern ist dem umgang [der photographin] mit derselben geschuldet, sozusagen ein makro in grossem stil: das ausschneiden und präsentieren etwas eher als teil des ganzen denn für sich stehend wahrgenommenem.



atarax, 6.05.2012 alle 12:52

Ja, die Gute Alte Zeit, lieber Könich - wer wohl vermisste nicht ihren "unverwechselbaren Charme"?
Wo aber fängt für Dich nun die "moderne Architektur" an?
Mit dem Absturz des (nicht nur von Dir verehrten) Historismus in die eklektische Banalität um die Jahrhundertwende?
Oder mit der "Art Nouveau", dem Jugendstil, und seiner Forderung nach Funktionalität anstatt historisierenden Zierrats?
Oder erst mit der klassischen Moderne des Bauhauses, deren klare reduzierte Formensprache nach wie vor relevant ist, nicht nur in der Architektur, sondern auch im Industrial Design (wahrscheinlich) auch Deines Alltages?
Oder meinst Du vielleicht die Postmoderne, die "form follows function" gerne durch "form follows fiction" ersetzt hätte - bis sie ziemlich sang- und klanglos um die Jahrtausendwende herum abstürzte - nicht ohne uns auch in der Architektur einige Landmarken zu hinterlassen, wie z.B. Stirlings Stuttgarter Staatsgallerie oder Schultes' Berliner Bundeskanzleramt?

Was immer nun für Dich "moderne Architektur" sein mag - Du beklagst Dich jedenfalls schon mal vorsorglich über deren Beliebigkeit, Austauschbarkeit und fehlenden Ortsbezug.
Wie aber sieht das alles aus bei einem Stadtpalais an der Wiener Ringstraße, 1880 von einem zu Reichtum gelangten Großbürger zu bauen angeordnet, - aber bitte mit antikem Portikus und einer Fassade im Stil der italienischen Renaissance, so wie alle anderen Stadtpalais' an der Ringstraße?
Wie sieht's dann eigentlich aus, mit dem Ortsbezug und der Austauschbarkeit der Werke eines Gottfried Semper, der ja bekanntlich nicht nur in Wien gebaut hat?

Vergleiche dann mal damit - nur als Beispiel und 'just for fun' - das Neue Museum, Nürnberg, von Voilker Staab:
Eine riesige Baumasse, trotzdem aber intelligent und sensibel mit einer mittelalterlichen Quartierbebauung verschmolzen. Eine 100 Meter lange konkave Glasfassade, die einen neuen urbanen Platz definiert. Die die umgebende Bebauung durch Spiegelung einbezieht und zugleich dem Haus eine unglaubliche physische und psychische Tranzparenz gibt.
Intelligente und sinnliche Architektur, untrennbar mit dem Bauort verbunden, gestalterisch unverwechselbar und von großer Schönheit.
Hier ist nichts, aber auch garnichts, "instrumentalisierter, glasbetongewordener Selbstzweck".

Dies ist nur ein Beispiel spannender intelligenter und anspruchsvoller zeitgenössischer Architektur.
Dem mit dem unablässigen Absingen der Stammtischparole von der "verglasten Betonkiste" zu begegnen, wie das dieser Bodo tut, halte ich für allermindestens unangemessen.

Diametral anders die Fotografin hbs:
Mit offenen Augen und offenem Sinn (und dem Fotoapparat) spürt sie den Formen, dem Licht und den Stimmungen von Architektur nach.
Und an ihren Fotos erkenne ich, dass sie von alledem ziemlich viel verstanden hat.

Dir noch einen schönen Restsonntag!
a*



Der Könich, 6.05.2012 alle 14:48

ja, die gute alte zeit ... immerhin eines: sie endete lange, bevor (selbst) ich begann und ist nur ein mythos, ebensooft beschworen wie zu grabe getragen: das heute ist die angeblich gute alte zeit von morgen.
was die austauschbarkeit von semper, fischer von erlach oder otto wagner angeht, so stimme ich durchaus wenn auch in engeren grenzen zu. ein hauptunterschied liegt allein schon in der masse der verfügbaren gebäude begründet. an originalität sehe ich sie von keinem lebenden architekten übertroffen, da sich auch diese [meiner erfahrung nach] nicht bei jedem projekt neu erfinden sondern sozusagen bewährte konzepte wiederholen: reniassance ist nahezu überall erkennbar renaissance und für stahtbeton gilt sinngemäss dasselbe.
moderne architektur fängt durchaus nicht irgendwo oder irgendwann an. sie passiert gemäss des wahlspruches, der auf dem secessionsgebäude zu lesen steht: der zeit ihre kunst, der kunst ihre freiheit. wobei letzter begriff erstens dehnbar und zweitens längst und fortwährend überstrapaziert ist. was vermisse ich nun in so vielen fällen? die leichte eleganz etwa des jugendstils? nun, wenn ich etwa (um ein anderes museumsgebäude ins spiel zu bringen) den anlässlich des kulturhauptstadtjahres erfolgten anbau an das linzer kaiserschloss denke, so findet sich hier das genaue gegenteil (was auch ein stilmittel ist) wieder, allerdings weder konsequent zu ende geführt noch sensibel angepasst. man mag sich am kontrast zwischen 15. und 21. jahrhundert erfreuen, doch muss man nicht dieser meinung sein, was noch immer nicht auf einen rückwärtsgewandten geist schliessen lässt. dass dieser anbau in museumsdienlicher weise ausgeführt ist und dem altertümlichen charme der sammlungen im altbau ein (was auch den ausgestellten themen durchaus geschuldet ist) mehrfaches an funktionalität und museumspädagogischem know how entgegensetzt steht völlig ausser frage: der seltsame klotz dominiert die ansicht der (nicht wirklich bemerkenswerten) stadt seiner bedeutung nach unangemessen.

der ortsbezug. bekannte architekten kommen weit umher. das ist löblich, da sie in dieser zeit keinen sonstigen unfug treiben ... ;O)
nun stellst du gerade ein mir nicht bekanntes museum (nürnberg) heraus, unverwechselbar, und untrennbar mit dem bauort verbunden. das ist eine respektable sichtweise, die ich durchaus nachvollziehen kann. nachvollziehen ja, doch ich folge ihr nicht. angreifbar ist nahezu jeder punkt, subjektiv, etwa das einbinden durch die spiegelung. ich vermöchte mit derselben leichtigkeit eine spiegelung als den versuch des fernhaltens und abgrenzens gegenüber dem altbestand zu deuten. dem folgt der einspruch, dass viele, oder gar unzählige kunstsinnige und architekturverständige gerade diese sichtweise teilen, wenn nicht prägten. bedauerlicherweise beweist das nur wenig, da hier wie beispielsweise bei den zuhauf erlebbaren weinkennern nur ein prozentuell bescheidener bodensatz die eigene, reflektierte meinung wiedergibt (was ich dir durchaus unterstelle).

stellen wir nun der gesamtheit dessen, was gebaut wird jenes gegenüber, was bedeutend ist. wieviel davon hat bestand und ist eigenständig? altes ist nicht zwangläufig unantastbar, allein weil es alt ist. im gegenzug ist neues nicht zwangsläufig unantastbar, weil es neu ist. interpretationen sind stets subjektiv, und da ich nicht prophylaktisch gewillt bin, eine (beispielsweise) 38 mal 12m grosse wand als spiegel meiner seele zu betrachten (auch wenn die schalungslöcher gewisse paralellen andeuten), wird mich auch der recht deutliche hinweis darauf, dass ich diese form der architektur nicht verstünde, nicht weiter beeindrucken.

@hbs qualifikation steht ausser zweifel, und ich erinnere mich an eine ähnliche diskussion mit ihr vor langer zeit... und mein sorry an dieser stelle für dieses ausufern ... :O)

was nun den guten bodo angeht, sei erneut die secession bemüht: der kunst ihre freiheit. bissiger zynismus ist ebenso wie die überzeichnung ein legitimes stimittel des kabarettisten. mit derselben teils hintersinnigen oder gar bösen eloquenz nähert er sich auch anderen themen. dass es hierbei auch um eine demonstration dessen geht, was man kreativ in worte zu fassen fähig sein könnte, wenn man es denn könnte, muss natürlich berücksichtigt werden und sollte dem native-speaker ein ansporn sein, sich der muttersprache bewusster zu nähern. sie ist ein instrument, dass uns ein leben lang schon begleitet und von wenigen auch nur halbwegs beherrscht wird.

mein fazit- und mit diesem verabschiede ich mich durchaus respektvoll aus dieser diskussion- ist der: ich fürchte, dass dein verständnis für diese art von (nennen wir es der einfachheit halber) musik nach meinem empfinden dem entspricht, das ich- vermutlich nach der deinen- von architektur habe. kein nennenswertes also (womit du so falsch nicht liegen könntest)... und das ist doch eine schöne übereinstimmung...

auch dir einen schönen restsonntag



atarax, 6.05.2012 alle 15:55

Ja, beschließen wir damit diesen ersprießlichen Dialog, bevor er sich thematisch allzuweit verselbständigt.
Dir vielen Dank - es hat Spaß gemacht!

Mit Gruß
a*

PS: Wenn's um bissigen Zynismus und böse Eloquenz gehen soll, konsultiere ich am allerliebsten Georg Kreisler ... womit dann auch der Bogen nach Wien geschlossen ist.



hbs, 8.05.2012 alle 20:26

Habt Dank, Ihr Lieben, für diesen wunderbaren Exkurs, den zu lesen ich jetzt erst, aber mit großem Vergnügen, gekommen bin!

Ich hätte viel zu schreiben gehabt dazu, und wir würden nie zu einem Ende kommen ... was für ein vergnüglicher Gedanke ;-)

Mir fiel grad nur spontan das Zitat eines Freundes ein:
- die Musik endet bei Bach und die Architektur in den Höhlen von Chauvet.

Kommt gut durch die Woche!



Lilelu, 21.01.2013 alle 21:39

!!!

lg



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