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Hallo fotocommunity,

ein richtiger Junge hat sein Taschenmesser immer dabei. Diese Weisheit kommt von meinem Vater. Aber ich habe sie noch ein wenig erweitert: Auch eine gute Kameraausrüstung gehört in greifbare Nähe.

Fotografieren ist nämlich meine große Leidenschaft. Deshalb möchte ich mich gern mit Euch austauschen. Okay, es ist nicht nur meine Leidenschaft, sondern auch Teil meines Berufs. Ich bin Redakteur und wohne in Varel, Landkreis Friesland.

Fotografiert wird mit einer Nikon D 300, und meist mit dem 18-200 mm Superzoom, weil es am flexibelsten ist. Außerdem nutze ich noch ein 50-mm-Nikkor 1:1,8. Neuerdings habe ich auch das AF-S VR Micro-Nikkor 105 mm 1:2,8 und das 28-Mllimeter von Sigma 1:2,8.

Geblitzt wird mit dem Metz 54 MZ-41. Das ist eine prima Ausrüstung, die ich - wie gesagt - immer in greifbarer Nähe habe. Denn: Die schlechteste Kamera ist die, die man nicht dabei hat. Deshalb: Lieber die Ausrüstung abspecken als sie im Schrank liegen lassen.

Nun habe ich stark abgespeckt, weil ich stolzer Besitzer der Fujifilm Finepix X 100 bin. Über diese Sucherkamera mit 23 mm (Kleinbild 35 mm) - Festbrennweite wird ja in den Foren kontrovers diskutiert. Ich finde sie prima, war jetzt erstmals mit ihr auf Fotosafari. Es ist sehr lehrreich, auch mal nur auf eine Brennweite angewiesen zu sein. Man gestaltet die Bilder bewusster. Viele Bilder, die aus der X 100 kommen, sind deshalb anders. Manche sogar besser. Selbstverständlich ersetzt die Finepix aus besagten Gründen keine Spiegelreflexausrüstung. Aber das behauptet ja auch keiner.

Meine Lieblingsfotografen?
Andreas Feininger mag ich sehr gern. Ich empfinde viele seiner Bilder als dezente Milieustudien. Als Fotograf drängt er sich niemals auf, sondern ist zurückhaltender Beobachter.
August Sander. Der ist für mich der Meister der Portraits schlechthin. Ich wäre begeistert, wenn ich - wie Sander - mit jedem Portrait eine Geschichte erzählen könnte.
Diane Arbus - mit Abstrichen. Oft konnte ich meine Augen nicht von Portraits lassen, die sie fotografiert hat. Es war meist eine Mischung von Faszination und Abneigung, vielleicht auch Ekel. Darf man so etwas fotografieren?

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